Die Prävention von Gewalt und Diskriminierung und die Förderung eines sicheren Umfelds sind zentrale Säulen unseres Kinderschutzkonzeptes. Wir setzen auf vielfältige Maßnahmen, um das Wohl der Kinder und Jugendlichen aktiv zu schützen.
Partizipation und Feedbackkultur
Wir fördern eine offene Kommunikations- und Feedbackkultur mit kurzen und klaren Wegen. Eltern und Kinder können Anliegen direkt an Trainer:innen oder Leitungspersonen herantragen. Eine zeitnahe und unmittelbare Reaktion auf herangetragene Themen ist für uns von hohem Wert. Wir streben an, Kinder und Jugendliche noch aktiver in die Gestaltung von Schutzmaßnahmen einzubeziehen und sie über ihre Rechte zu informieren.
Beschwerdemöglichkeiten und -management
Beschwerden über Vorfälle im Unterricht oder bei Kontakt mit dem Personal an der Rezeption können auf vielfältige Weise an Trainer:innen oder Ansprechpersonen auf Organisationsebene herangetragen werden: persönlich vor Ort, schriftlich per E-Mail oder telefonisch. Wichtig sind uns hierbei kurze Wege und eine schnelle Klärung. Vor Ort werden die Kontaktdaten und Zugang zum Kinderschutzkonzept für alle zugänglich platziert.
Kinderschutzbeauftragte Person
Stefan Strauß ist der benannte Kinderschutzbeauftragte der ape academy. Er dient als zentrale Ansprechperson für alle Belange des Kinderschutzes und ist in Verdachtsfällen eine erste Kontaktstelle.
Einstellungskriterien und Weiterbildung für Mitarbeitende
Neben der Evaluation neuer Trainer:innen durch Erstgespräch und Probetraining, finden regelmäßig schnelle Reflexionsrunden nach Kursende statt. Dabei werden Stunden nachbesprochen und eventuelle Auffälligkeiten im Verhalten von Kindern diskret in einem Einzelsetting oder gemeinsam mit den Eltern geklärt.
Verhaltensrichtlinien und Verhaltenskodex
Ein detaillierter Verhaltenskodex (Anhang 1) definiert klar, was im Umgang mit Kindern erlaubt ist und was nicht. Dieser Kodex legt einen wertschätzenden, professionellen Umgang fest und regelt alle Interaktionen. Situationen, in denen körperliche Nähe unvermeidlich ist (z.B. Sicherung bei Bewegungsabläufen, Hilfestellung), werden stets unter Konsens und mit höchster Professionalität ausgeführt.
Medienarbeit und Öffentlichkeitsarbeit (inkl. digitaler Aspekte)
Bei der Veröffentlichung von Fotos von Kindern, insbesondere bei Schulworkshops, erfolgt dies ausschließlich nach vorheriger Abstimmung und unter Berücksichtigung schulinterner Regelungen. Wir arbeiten daran, ein umfassendes Konzept für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln, das über die Foto-Regelungen hinausgeht und auch Datenschutz sowie die Medienkompetenz der Kinder fördert.
Vereinbarungen für Veranstaltungen und Ausflüge
Die ape academy gewährleistet bei allen Aktivitäten eine angemessene Aufsicht und beachtet die allgemeinen Regeln zum 1:1-Setting und den Kontakt mit Externen.
Bei Sommercamps und ähnlichen Ganztagesangeboten übernimmt das Trainer:innenteam die durchgehende Aufsicht über Kinder und Jugendliche. Die Betreuung umfasst alle Aktivitäten des Tages, einschließlich Trainings, Pausen, Essenszeiten und Freizeitgestaltung. Bei Übernachtungen in der Halle – beispielsweise beim Teens-Camp – werden separate Schlafbereiche für Mädchen und Burschen eingerichtet, die jedoch alle im selben Raum untergebracht sind und von den Trainer:innen beaufsichtigt werden, sodass kein 1:1-Kontakt entsteht. Alle Trainer:innen sind über ihre Aufsichtspflichten informiert und handeln gemäß unserem Verhaltenskodex.
Für jede Veranstaltung gibt es einen klar definierten Notfall- und Kommunikationsplan, der medizinische Notfälle, Rückfragen der Eltern oder unerwartete Situationen, wie vorzeitiges Abholen oder Krankheit berücksichtigt. Alle Bewegungsangebote werden in festen Gruppen durchgeführt, Trainer:innen behalten jederzeit den Überblick und Hilfestellungen erfolgen nur mit Zustimmung der Kinder. Eltern werden im Vorfeld umfassend über Ablauf, Betreuungszeiten, verantwortliche Personen und Ansprechpartner:innen informiert, um Transparenz zu gewährleisten.